Philipp Matzelt erzielt mit dem 4:0 seinen ersten Saisontreffer. Foto: Schulze
Philipp Matzelt erzielt mit dem 4:0 seinen ersten Saisontreffer. Foto: Schulze

Eintracht  gelingt erster Heimsieg

SV Eintracht Osterwieck – Germania Wernigerode 6:1 (2:0)

 

Mit 6:1 gewinnt Eintracht Osterwieck gegen Germania Wernigerode im heimischen Ratsgarten. Tore sind bei diesen Derbys auch keine Seltenheit – in den letzten 5 Aufeinandertreffen fielen im Schnitt 6 Tore pro Partie.

 

Osterwieck startete präsent in die Anfangsviertelstunde und kombinierte sich gut in die Hälfte der Gäste. Die guten Angriffsbemühungen wurden auch prompt belohnt. Nach Seuberts flacher Hereingabe hielt Wernigerodes Innenverteidiger Himburg noch die Fußspitze an den Ball und spitzelte das Leder unhaltbar an Loehsner vorbei (8.).

Die Germanen zeigten sich vom frühen Führungstreffer allerdings unbeeindruckt und versuchten mit langen Diagonalbällen auf Raue die Abwehr der Eintracht zu überwinden – bis dato aber ohne Erfolg. Das Spiel verflachte etwas und forderte erst wieder in der 35. Minute die Aufmerksamkeit aller Beteiligten. Nach unabsichtlichem Handspiel, gab es einen gefährlichen Freistoß, der exzellent von Rentz getreten war. Doch Koch im Tor der Osterwiecker machte es noch besser und fischte den Ball aus dem Winkel. Mitten in der stärksten Phase der Gastgeber erhöhte die Eintracht nach Ablage von Matzelt und anschließendem Dropkick von Wagner auf 2:0 (44.).

 

Wernigerode blieb auch Anfang der zweiten Hälfte hartnäckig, nutzte allerdings Großchancen, wie die durch Willner (52.) nicht. Besser machten es die effektiven Ilsestädter an diesem Tag. Nach Eckball von Hildach lauerte Zawihowski am langen Pfosten und nickte unbedrängt ein (53.). Die Gäste leisteten kaum noch Gegenwehr, folgerichtig machten die Hausherren das 4:0 durch Matzelt, nach guter Vorarbeit von Hildach (65.). Die Einzige Unsicherheit der Osterwiecker Defensive nutzte der eingewechselte Plowas zum 1:4 Anschlusstreffer (68.). Doch dabei blieb es für die Germanen. Osterwieck übernahm wieder das Kommando und erhöhte durch Leßmann per Flugkopfball auf 5:1 (75.).

 

Die emotionalste Szene des Nachmittags blieb dann aber dem langzeitverletzten Christopher Bätz vorbehalten, der nach zweijähriger Verletzungspause sein Heimdebüt gab. Nach Foulspiel von Kopp im Strafraum an Bätz, schnappte er sich selbst das Leder und verwandelte sicher links unten zum verdienten 6:1 Endstand.

 

Am Ende steht ein verdienter 6:1 Erfolg gegen die weiterhin sieglosen Wernigeröder zu buche. Am kommenden Samstag trifft die Eintracht auswärts auf den SV Darlingerode/Drübeck.


Steve Elle setzt sich gegen Seehausens Marcel Schnünemann durch. Foto: Schulze
Steve Elle setzt sich gegen Seehausens Marcel Schnünemann durch. Foto: Schulze

Eintracht  unterliegt dem SV Seehausen

SV Seehausen – SV Eintracht Osterwieck 3:1 (1:0)

 

Für die Ilsestädter gab es am vergangenen Samstag keine Punkte zu holen. Gegen den bislang noch ungeschlagenen Gegner vom SV Seehausen unterlag die Eintracht verdient mit 3:1.

Der Beginn gehörte mit viel Ballbesitz klar den Osterwieckern. Die erste gute Gelegenheit hatte Elle nach elf Minuten auf dem Fuß, nachdem er von Matzelt in Szene gesetzt wurde. Seehausen versuchte viel mit langen Bällen zu operieren und tauchte nach 18 Minuten in Person von Trautwein das erste Mal vor Osterwiecks Torhüter-Neuzugang Koch auf. Nach 36 Minuten musste Koch dann das erste Mal zu packen – nach Freistoß von Marschke ist er auf dem Posten und pariert. Mit dem Halbzeitpfiff dann allerdings die Führung für den Gastgeber. Nach schneller Umschaltbewegung ist Marschke frei vor Koch und zieht den Ball zur Führung ins lange Eck (43.).

 

Nach der Pause zogen sich die Gastgeber etwas zurück und ließen die Eintracht kommen, allerdings wirkten die Angriffsbemühungen an diesem Tag zu schwach. Seehausen machte es besser – nach langem Abschlag von Neugebauer verschätzte sich die SVE-Defensive, sodass Trautwein den langen Ball aus der Luft an Koch zum 2:0 vorbei spitzeln konnte. In der 70. Minute sorgten die effektiven Seehäuser für die Entscheidung. Wieder war es ein schnelles Umschalten, das die Osterwiecker Hintermannschaft in Bedrängnis brachte. Hoppe nutzt im Eins gegen Eins seinen Vorsprung und schiebt an Koch vorbei zum 3:0.
Ein letztes Aufbäumen bescherte den Osterwieckern noch den Anschlusstreffer. Nach Handspiel im Strafraum verwandelte Kevin Hildach den Strafstoß zum 3:1.

 

Insgesamt war es ein enttäuschender und harmloser Auftritt der Eintracht, die am kommenden Wochenende gegen die noch sieglose Mannschaft von Germania Wernigerode im heimischen Ratsgarten spielt.


Fabian Lehmann (rot) setzt sich hier gegen Oliver Bachmann im Zweikampf durch. Foto: Schulze
Fabian Lehmann (rot) setzt sich hier gegen Oliver Bachmann im Zweikampf durch. Foto: Schulze

Harzoberligist bietet Paroli

Eintracht Osterwieck müht sich in die nächste Pokalrunde

FSV Askania Ballenstedt – SV Eintracht Osterwieck 1:5 (1:0)

 

Das Endergebnis lässt den Schein etwas trügen, denn der gut aufspielende Harzoberligist bot eine kämpferische Leistung, mit der der Favorit aus Osterwieck lange zu kämpfen hatte.

Nach einem Einwurf von Große tauchte Schubert plötzlich völlig frei im Strafraum der Eintracht auf und überlegte nicht lange. Aus der Drehung überwand er Keeper Wessel ins lange Eck (5.). Wie schon in der Vorwoche gegen den Blankenburger FV mussten sich die Ilsestädter wieder heran kämpfen. Allerdings fehlte es im ersten Abschnitt völlig an Kreativität und Mut, die Abwehr der Gastgeber unter Druck zu setzen. Die einzig nennenswerte Chance besaß Matzelt, der aber aus guter Position vergab (28.). In der letzten Szene kurz vor der Pause kam der Landesklassist mit einem blauen Auge davon. Nach Unstimmigkeit im eigenen Strafraum, musste Osterwiecks Torhüter Wessel sein ganzes Können aufbringen und den Ball von der Linie kratzen.

 

Mit einigen Umstellungen in der Halbzeit kam die Eintracht frischer aus der Kabine und begann Fußball zu spielen. Nach Kombination zwischen Wagner und Elle, wurde letzterer im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hildach souverän (60.). Nur 10 Minuten später sorgte ein schnell ausgeführter Freistoß von Hildach zur Führung. Zusammen mit Sondergeld schaltete er schneller als die Ballenstedter. Sondergeld zog aus der zweiten Reihe sofort ab und überraschte Schellhase im Tor (70.). Die Gastgeber staffelten sich höher, um den Ausgleich zu erzielen, doch Sondergeld bewies ein gutes Auge und schickte Matzelt aus der eigenen Hälfte Richtung Askania-Tor. Matzelt blieb im Eins gegen Eins der Sieger und netzte zum entscheidenden 1:3 ein. Wenige Sekunden später rollte über Hahmann der nächste Angriff, uneigennützig bedient er wiederrum Matzelt, der leichtes Spiel zum 1:4 hatte (84.). Auch der eingewechselte Hegewald bekam im ersten Herrenspiel seine Chance und traf zwei Minuten vor Ende, nach Doppelpass mit Matzelt, zum 1:5 Endstand.

Letztendlich fiel der Sieg etwas zu hoch aus, denn der Gastgeber vom FSV Askania bereitete der Eintracht besonders in Hälfte eins einige Kopfschmerzen. Am nächsten Samstag reist Eintracht Osterwieck zum SV Seehausen.


Steve Elle (rot) steuerte beim 2:5-Auswärtssieg einen Treffer bei. Foto: Schulze
Steve Elle (rot) steuerte beim 2:5-Auswärtssieg einen Treffer bei. Foto: Schulze

Auftakt nach Maß

Kevin Hildach bringt Eintracht mit lupenreinem Hattrick auf Siegerstraße

 

Im ersten Durchgang war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gäste aus Osterwieck mehr Ballbesitz und somit auch mehr Spielanteile hatten. Die erste größere Chance besaß allerdings der Aufsteiger aus Schwanebeck. Oliver Paul setzte eine Hereingabe mit Rücklage weit über das Tor (25’) – da war deutlich mehr drin. Etwas mehr Pech hatten die Gastgeber in der nächsten Szene. Nach einem Handspiel blieb die Pfeife vom souveränen Schiedsrichter Heine aus Sicht der Gäste stumm – Glück für die Eintracht.
Nach diesen beiden Szenen wirkten die Ilsestädter wie wachgegerüttelt und kamen zu ihrer ersten guten Möglichkeit. Einen langen Ball unterschätzte die Blau-Weiß-Defensive. Allerdings sprang der Ball auf, sodass Elle wenige Zentimeter fehlten, um vor Keeper Jantsch am Ball zu sein (30’). Die nächste Möglichkeit zur Führung besaß Eintrachts Kapitän Denny Sondergeld. Sein Freistoß aus halblinker Position touchierte noch die Latte (41’).  Mit dem Halbzeitpfiff dann die Erlösung. Nach langer Ecke von Sondergeld lauerte Innenverteidiger Wanka am zweiten Pfosten und war, wenn auch mit etwas Hilfe seines Gegenspielers, zur Stelle und markierte das 1:0 aus Sicht der Gäste.

Nach der Halbzeitpause kam die Mannschaft von Matthias Fieberling deutlich besser aus der Kabine und ließ seine individuelle Klasse aufblitzen. Nach toller Kombination von Elle, steckte Ole Hahmann den Ball scharf in die Tiefe, wo Hildach durchgestartet war und den Ball an Jantsch vorbei zum 2:0 schob. In der 68 Minute das wohl sehenswerteste Tor des Tages. Nach doppeltem Doppelpass zwischen Schmidt und Hildach, war letzterer erneut zur Stelle und legte den Ball am Keeper vorbei ins Tor (68’). Die Gäste wirkten stehend K.O. und hatten keinerlei Gegenwehr zu bieten. Nach Freistoß von Hildach setzte der wiedergenesene Matzelt einen Kopfball an den Pfosten. Den Abpraller flankte Valentin Schmidt geistesgegenwertig auf den langen Pfosten, wo wiederum Hildach wartete und zum 4:0 einnetzen konnte – somit gelang ihm innerhalb von 20 Minuten ein lupenreiner Hattrick. Mit einem langen Ball durch die Schnittstelle schickte Schmidt Elle auf die Reise. Schlitzohrig überlupft er den Keeper zum 5:0.
Sebastian Heine konnte in der 81. Minute und in der 88. Minute noch etwas Ergebniskosmetik sorgen.

 

Tore: 0:1 Tobias Wanka (45’+1’); 0:2, 0:3, 0:4 Kevin Hildach (54’, 68’, 74’), 0:5 Steve Elle (80’), 1:5, 2:5 Sebastian Heine (81’, 88’)

Eintracht: Alpert – Wagner, Wanka (80’ Wagenführ), Hauch, Seubert, Krause (63’ Knackstedt), Sondergeld, Schmidt, Hahmann (69’ Matzelt), Hildach, Elle

Adresse

SV Eintracht 1911 Osterwieck e.V.

Rudolf-Breitscheid-Allee 15

38835 Osterwieck

Tel.: +49 39421/72301

Mail: info@eintracht-osterwieck.de

Öffnungszeiten

 

 

dienstags: 17:00 Uhr - 18:30 Uhr


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